1900-1950

Früher gab es Bergrennen und Strassenbewerbe in Hülle und Fülle und legendere Bewerbe wie die Rennen auf den Semmering (seit 8. Sept. 1900), auf den Zierler Berg (bis 1931) oder das Gaisbergrennen (ab 1929) gehörten dazu. Oft fuhr man auf Sand- oder Schotterstrassen und Konzentrationsfehler hatten teilweise fatale Folgen. Mit dem Niedergang der Motorradindustrie Anfang der 60er-Jahre und mit immer stärker werdenden Behörden- und Umweltauflagen traten viele Veranstalter allmählich den Rückzug an.


1950-1965

Bad Mühllacken, Annaberg, Braunsberg, Alpl, Julbach, Eibiswald, Kirchschlag, Cobratsch, Luft/Kirchberg - das waren die Reservate , in denen die Motorischen Gipfelstürmer auch noch in den 70er-Jahren geduldet waren. Aus Gründen der Versicherungskosten legte man aber Wert darauf, Bergrennen mehr oder weniger als Wertungsfahrten zu deklarieren. Meist waren es zwei Berg-Sonderprüfungen und ein 60km kurze, in der vorgeschriebenen Zeit zu schaffende Etappe die zu bewältigen war.


1965-1998

 Es regten sich kritische Stimmen: Anrainer legten sich quer, Behörden untersagten die Sperre der Strecke, anderswo durfte plötzlich der Postautobus nicht mehr behindert werden und schliesslich machte sich auch steigendes Sicherheitsbewustsein bei den Aktiven breit. 

Der harte Kern ließ sich freilich nicht einschüchtern, und jene, die die Wertunpspunkte für die Staatsmeisterschaft brauchten, fuhren mehr oder minder motiviert mit.


seit 1998

 zählt das Motorradbergrennen Landshaag - St.Martin nicht mehr zur Staatsmeisterschaft, die ausschließlich nur mehr auf Rundstrecken gefahren wird. In einer Zeit, in der die hervorragensten der österreichischen Bergrennen schon vor mehr als einem Jahrzehnt endgültig abgewunken wurden, hält der MSC-Rottenegg mit dem Bergrennen von Landshaag nach St.Martin die karrierte Flagge kerzengerade nach oben.


heute

Heute zählt das Bergrennen von Landshaag nach St.Martin zum Österreichischen Motorrad Bergrennsport Pokal. 2003 starten im neuen UVEX Supermoto Pokal erstmals drei Fahrer gleichzeitig.